Chronik

Text und Bild bis 2004 wurden der Festschrift des 125-jährigen Gründungsfestes entnommen. © Feuerwehr Bernhardswald e.V.

1879
Am 29. November 1879 wurde die Freiwillige Feuerwehr Bernhardswald von Lehrer Georg Kellner gegründet. Zum Vorstand wurden Xaver Zimmerer und zum Hauptmann (damalige Bezeichnung für den heutigen Kommandanten) Georg Kellner gewählt. Weiterhin gehörten der ersten Vorstandschaft Josef Kotzbauer, Rupert Eberwein, Johann Albrecht und Josef Meier an.
Gemäß der „königlichen Distrikts-Feuerlöschordnung“ mussten alle Feuerwehrpflichtigen in so genannten Grundlisten erfasst werden. Wer nicht Mitglied in der Freiwilligen Feuerwehr war, wurde in die Pflichtfeuerwehr eingezogen, für die der Bürgermeister zuständig war. Die Freiwillige Feuerwehr bestand aus drei Zügen: 1. Steiger, 2. Spritzenmänner, 3. Ordnungsmänner. Die Pflichtfeuerwehr bildete zwei Züge: 1. Spritzenmänner, 2. Ordnungsmänner. Die Grundlisten mussten jährlich - mit dem Siegel der Gemeinde versehen - beim königlichen Bezirksamt in Stadtamhof zur Einsicht vorgelegt werden.
Die erste Handpumpe wurde vermutlich zwischen den Jahren 1879 und 1886 beschafft. Genaue Unterlagen über die Anschaffung sind nicht mehr vorhanden. Die Alarmierung erfolgte zu dieser Zeit mittels einer „Sturmtrommel“.

1886
Beschaffung der ersten Fahne der Freiwilligen Feuerwehr Bernhardswald durch die neue Vorstandschaft bestehend aus Vorstand Rupert Eberwein, Kommandant Josef Weiss (gleichzeitig Kassier und Schriftführer)

1912
wurde Josef Eichinger zum neuen Vorstand und Georg Niederhofer zum Kommandanten gewählt. In diese Zeit fällt auch die Anschaffung der zweiten Fahne. Dass der Kauf noch zu Zeiten des Königreiches erfolgt ist, zeigt sich durch den mit der Königskrone geschmückten bayerischen Löwen auf der Fahne.

1925
wurde zum ersten Mal ein erweiterter Verwaltungsrat mit Vorstand Josef Eichinger, Kommandant Georg Niederhofer, Adjutant Johann Müller, Kassier Johann Fischer, Schriftführer Josef Hetzenecker, Zeugwart Franz Thomayer, Rottenführer Wolfgang Graml und Spritzenführer Jakob Kerscher aufgestellt. Als Signalisten leisteten Karl Menath und Johann Meister Dienst. Ab dieser Zeit bliesen die Signalisten bei Feuergefahr Alarm. Die Mitgliederzahl betrug 44 Mann.

1934
wurde Josef Obermeier zum Vorstand und Josef Pielmeier zum Kommandanten gewählt. Schriftführer war Johann Albrecht, Kassier Anton Riederer, Spritzenmeister Franz Thomayer jun., Sanitäter Josef Buchberger. Die Mannschaften wurden von den drei Brandmeistern Xaver Bucher, Jakob Kerscher und Franz Eberwein geführt.
In diesem Jahr betrug die Mitgliederzahl 80 Personen.

In der Zeit des 2. Weltkrieges kam das Vereinsleben der Freiwilligen Feuerwehr völlig zum Erliegen. Daher existieren über die Kriegsjahre auch keine Aufzeichnungen.

1946
wurden Josef Pumpf und Willi Weiß als Kommandanten gewählt. Unter schwierigsten Bedingungen versuchten sie die Feuerwehr wiederzubeleben.

1949
wurde Xaver Riederer Kommandant. Durch Getreidesammlungen und einer Christbaumversteigerung wurde für die Wehr eine neue finanzielle Basis geschaffen. 25 neue Uniformen konnten dadurch beschafft werden.

1950
wurde eine gebrauchte Motorspritze vom Typ „ROBL 18“ (Baujahr 1928) beschafft, da die alte Handpumpe nicht mehr betriebsbereit war. Zum Kauf der Pumpe gewährte die Feuerwehr der Gemeinde ein Darlehen von 500 DM, das in festgelegten Raten zurückgezahlt werden musste.

1952/1953
führte Alfons Huber als Kommandant die Wehr. Im selben Jahr wurde das erste „Feuerwehrfahrzeug“ gekauft. Hierbei handelte es sich um einen gebrauchten Jeep, mit dem die Spritze transportiert wurde.

1954
Im Juli wurde die FF Bernhardswald für ihren tatkräftigen und entschlossenen Einsatz bei der Hochwasserkatastrophe im Landkreis Regensburg durch den Landrat Deininger ausgezeichnet.

1955
wurde Franz Thomayer zum Kommandanten gewählt und führte die Wehr zwölf Jahre lang. Zum Vorstand wurde Xaver Riederer und zum 2. Kommandanten Bürgermeister Wendelin Eichinger berufen. In den folgenden Jahren wurde die Wehr Zug um Zug neu aufgebaut.

1960
wurde eine neue Tragkraftspritze vom Typ TS 8/8 angeschafft und ein neuer Löschweiher angelegt.

1962
wurde ein neues Gerätehaus errichtet. Bürgermeister Wendelin Eichinger war als 2. Kommandant, Kassier und Maschinist tätig. Daher war auch eine reibungslose Zusammenarbeit mit der Gemeinde möglich.

1966
bestand die erste Löschgruppe der Feuerwehr Bernhardswald erfolgreich die Prüfung zum Leistungsabzeichen.

1970
konnte die Schlagkraft der Wehr durch die Anschaffung eines neuen Fahrzeugs LF 8 deutlich gestärkt werden. Die Fahrzeugweihe fand im selben Jahr statt.

1977
Als Franz Bucher aus gesundheitlichen Gründen sein Amt als Vorstand niederlegte, wurde ihm aufgrund besonderer Verdienste die deutsche Feuerwehrmedaille in Gold verliehen. Außerdem wurde er zum Ehrenvorstand ernannt. Sein Nachfolger wurde Walter Riederer. Zu diesem Zeitpunkt verfügte die Wehr über 10 ausgebildete Löschgruppen und insgesamt 255 Mitglieder.

1978
trat die neue Satzung in Kraft. Der für das 100-jährige Gründungsfest im Jahre 1979 aufgestellte Festausschuss bestand aus folgenden Personen: Pfarrer Kick, Bürgermeister Loidl, Kulturausschussvorsitzender Luft, Wilhelm Roth, Ferdinand Iberl, Karl Riederer, Karl Zißler, Karl Renner, Johann Albrecht, Alfons Wagner, Josef Eigenstetter, Josef Kulzer, Hildegard Meister, Johann Heuberger, Albert Fischer, Franz Riederer, Xaver Riederer, Fritz Fischer, Josef Albrecht, Erich Bruckmüller, Richard Kerscher, Josef Mühlbauer und Johann Tausendpfund.
Im gleichen Jahr begann man damit, für die älteren Mitbürger den vorweihnachtlichen Seniorennachmittag, der bis heute jährlich stattfindet, auszurichten. An diesem Nachmittag stimmt sich die Feuerwehr mit den Senioren auf die „staade Zeit“ ein.


1979
feierte die FF vom 22. bis 25. Juni ihr 100-jähriges Gründungsfest mit Fahnenweihe in Verbindung mit dem Kreisfeuerwehrtag. Schirmherr war der damalige Bürgermeister Johann Loidl, Festleiter 1. Vorstand Walter Riederer. Patenverein war die FF Wenzenbach. Zu diesem Anlass erhiehlt die Wehr ihre dritte Fahne.

1980
Die Feuerwehr Bernhardswald wurde am 1. Oktober zur zehnten Stützpunktfeuerwehr des Landkreises ernannt. Im gleichen Jahr erhielt die Feuerwehr von der Gemeinde ein Fahrzeug des Typs Opel „Blitz“ (Baujahr 1978), um die von der Kreissparkasse gestifteten technischen Hilfeleistungsgeräte transportieren zu können. Im gleichen Jahr zog die Feuerwehr in eine neue Gerätehalle und weitere Räumlichkeiten im Gemeindezentrum um, die bis zum heutigen Tag in Benutzung sind. Hier stationierte auch der Zivilschutzbund zwei TLF 8/8 auf Basis zweier Unimogs und ein LF 16 auf einem Magirus- Fahrgestell.

1983
Zum diesjährigen Dorfkirta kamen die Kameraden von der Feuerwehr Galsaun zu Besuch. Das 13 Jahre alte LF 8 wurde in mühevoller Arbeit von den Feuerwehrmitgliedern abgeschliffen und neu lackiert. Des weiteren fand ein Tag der offenen Tür statt.

1985
erhielt die Feuerwehr vom Zivilschutzbund ein Löschgruppenfahrzeug 16-TS, das sich bis heute im Einsatz befindet. Die Gemeinde stellte einen Zuschussantrag zur Beschaffung eines neuen Tanklöschfahrzeugs 16/25 für die FF Bernhardswald. Aus diesem Grund wurden auch Mitglieder zum Erwerb des Führerscheins der Klasse II gesucht.

1986
beschloss der Gemeinderat die Beschaffung des Tanklöschfahrzeugs 16/25. Nachdem bei Vorführungen verschiedener Firmen mehrere Fahrzeuge begutachtet wurden, fiel schließlich die Entscheidung auf den Fahrzeugausbauer Ziegler. Im Zuge dieser anstehenden Neubeschaffung erwarben 14 Feuerwehrdienstleistende den Führerschein der Klasse II, da dieser benötigt wurde, um die Großfahrzeuge führen zu dürfen. Die Kosten für den Führerscheinerwerb wurden von den Beteiligten selbst getragen. Die Feuerwehr bot an, die Prüfungsgebühren zu übernehmen, allerdings wurde dieser Betrag zu einem späteren Zeitpunkt zur Anschaffung einer Pressluftfanfare für das Tanklöschfahrzeug gespendet.

1987
Am 30. Juni fand die Rohbaubesichtigung des bestellten TLF statt. Mit dem Eintreffen des neuen Fahrzeugs im Juli wurden die langjährigen Bemühungen des Verwaltungsrates zur Verbesserung des Brandschutzes erfolgreich abgeschlossen. Bei der Planung, Fahrzeugwahl und Auswahl der Ausrüstung konnte der Verwaltungsrat seine Vorstellungen verwirklichen. Das LF 8 wurde an die FF Hauzendorf abgegeben.
Nach intensiven Vorbereitungen fand am 15. September die Fahrzeugweihe für das neue Tanklöschfahrzeug und das Löschgruppenfahrzeug des Zivilschutzbundes statt. Bei der Feier waren auch die Feuerwehrkamerden aus Galsaun anwesend, die Freundschaft zwischen den beiden Wehren wurde hierdurch eindrucksvoll dargestellt.
Die Tragkraftspritze TS 8/8 wurde nach Abgabe des LF 8 überzählig. Die damaligen Verwaltungsratsmitglieder waren der Meinung, dass diese 30 Jahre alte Gerätschaft der Wehr erhalten bleiben sollte, da sie einen Bestandteil der Bernhardswalder Feuerwehrgeschichte darstellt.
Auch über das 1989 anstehende 110-jährige Gründungsfest machte sich der Verwaltungsrat erste Gedanken.

1988
In Bezug auf das 110-jährige Gründungsfest konkretisierte der Verwaltungsrat seine Vorstellungen weiter. Man entschloss sich für ein zweitägiges Fest in kleinem Rahmen. Erstmals wurde ein Florianstag in Bernhardswald durchgeführt. Trotz der Vorbereitungen zum Gründungsfest besuchte eine Abordnung der Feuerwehr die Partnerwehr in Galsaun bei der Einweihung eines Gipfelkreuzes.

1989
wurde vom 8. bis 9. Juli das 110-jährige Gründungsfest in kleinem Rahmen abgehalten. Auch bei diesem Fest war eine Abordnung der FF Galsaun zu Besuch.

1992
Laut Gemeinderatsbeschluss wurde ein neues Mehrzweckfahrzeug, das auch den Aufgabenbereich eines Einsatzleitfahrzeuges abdeckt, mit finanzieller Unterstützung des Feuerwehrvereins beschafft. Dieses Fahrzeug wurde noch im Dezember an die FF Bernhardswald ausgeliefert.

1993
wurde das Mehrzweckfahrzeug am Florianstag eingeweiht. Nach langjähriger Tätigkeit als erster Vorstand trat Walter Riederer nicht mehr zu Wiederwahl an, sein Amt übernahm Josef Kelnhofer.

1994
Für eine geänderte Vereinssatzung fand sich bei der Generalversammlung im Januar keine Mehrheit. Nach einigen Änderungen wurde die neue Satzung schließlich in der außerordentlichen Generalversammlung am 17.4. angenommen.
Mit der neuen Satzung wurde die Feuerwehr Bernhardswald zum eingetragenen Verein und trägt seither den Namen „Freiwillige Feuerwehr Bernhardswald e.V.“. Im selben Jahr wurden auch die Dienstbücher für die Feuerwehraktiven eingeführt.

1996
wurden Robert Taubert zum 1. Kommandanten und Gerhard Mois zum 2. Kommandanten gewählt. Im selben Jahr erhielt die FF Bernhardswald einen Anhänger zum Transport der Gerätschaften bei Ölunfällen. Da 1996 der Dorfkirta ausfiel, wurde ein Ersatzprogramm für den Besuch der Freunde aus Galsaun zusammengestellt.

1997
übernahm die FF Bernhardswald die Patenschaft beim 125-jährigen Gründungsfest der FF Wenzenbach.

1998
trat die Feuerwehr Bernhardswald dem Landesfeuerwehrverband bei. Aufgrund des Ausbaus der B16 mit der überdeckten Tieflage in Bernhardswald und dem sich daraus ergebenden Gefahrenpotential erhielt die Feuerwehr vom Straßenbauamt vier neue Atemschutzgeräte mit Composite-Flaschen, sowie einen Hochdrucklüfter. Die bis dahin verwendeten Atemschutzgeräte wurden der FF Pettenreuth zur Verfügung gestellt.

1999
feierte die Freiwillige Feuerwehr Bernhardswald ihr 120-jähriges Bestehen mit einem Gründungsfest in kleinem Rahmen. Als Festleiter fungierte der 2. Vorstand Bernhard Hornauer. Außerdem nahm die Jugendfeuerwehr am Weltrekord „Längste Schlauchstrecke der Welt“ von Regensburg bis Amberg teil.

2001
zeichnete sich die Feuerwehr durch ihre starke Hilfe beim Dekanatsjugendfest in Bernhardswald aus. Am 3. August wurde der neue Rettungssatz, die neuen Atemschutzgeräte und der Drucklüfter eingeweiht. Im Anschluss wurden verdiente und langjährige Vereinsmitglieder mit einer Vereinsehrung ausgezeichnet.

2002
Für ihren fast einwöchigen Einsatz beim Jahrhunderthochwasser in Zeitlarn erhielt die FF Bernhardswald die nachfolgend abgebildete Urkunde vom Bundesministerium des Inneren.

2003
fand ein Jugendinformationstag des KBM Bezirks 2 in Bernhardswald statt, bei dem feuerwehrinteressierte Jugendliche über Aufgaben und Ausrüstung der Feuerwehren informiert wurden.

2004
Am 22. April fand die Vereins- und staatliche Ehrung unter anderem zusammen mit dem Patenverein FF Wenzenbach statt.
Neben den Vorbereitungen für das eigene Gründungsfest beteiligt sich die FF Bernhardswald auch an der Ausrichtung der Feierlichkeiten anlässlich des 500-jährigen Jubiläums der Ritterschlacht bei Schönberg.

Vom 23. bis 26. Juli feierte die Feuerwehr Bernhardswald ihr 125-jähriges Bestehen im Rahmen eines Gründungsfestes unter der Leitung von den Festleitern und Vorsitzenden Robert Hochmuth und Gottfried Debiasi. Schirmherr war 1. Bürgermeister Werner Fischer, Patenverein die FF Wenzenbach. Zu den Highlights zählte der Festzug mit über 60 beteiligten Vereinen sowie das Feuerwerk zum Ausklang des Festsonntages.

2005
Im Rahmen des fertiggstellten Alten- und Pflegeheims St. Bernhard wurde eine Großübung zusammen mit anderen Feuerwehren sowie dem Rettungsdienst organisiert, um den Ernstfall eines Brandausbruches im Objekt zu simulieren.

2006
Nach mehreren Monaten unermüdlichen Schneefalls wurde für Teile Bayerns im Februar der Katastrophenfall ausgerufen. Mehrere Dächer waren durch die Last einsturzgefährdet und mussten von Schnee befreit werden. Die Feuerwehr Bernhardswald beteiligte sich bei der Hilfe im Niederbayerischen Freyung-Grafenau / Waldkirchen, das besonders von dem Wetterextrem betroffen war.

2007
Anlässlich des Papstbesuches von Benedikt XVI vom 11. bis 12. September in Regensburg waren dort zahlreiche Feuerwehren in Absperr- und Einweisungsaufgaben gebunden. Um den Brandschutz rund um Bernhardswald sowie den angrenzenden Gemeinden sicherzustellen, stellte die FF Bernhardswald mit einer ständig besetzten Wache die Einsatzbereitschaft her.

2009
Anfang Januar konnte sich die FF Bernhardswald über einige Sachspenden freuen. Die HUK-Coburg überreichte eine Säbelsäge, die sich vor allem bei LKW-Unfällen bewähren sollte. Vom amtierenden Leiter des Caritas-Pflegeheims St. Bernhard, Michael Drindl, wurden sechs Brandfluchthauben zur Verfügung gestellt, die küftig bei der Personenrettung aus verrauchten Gebäuden eingesetzt werden können. Aus privaten Spendengeldern beschaffte man sich eine neue, zusätzliche Motorsäge, die auf dem LF verlastet wurde.

Am 11. Juli wurde erstmals ein Sommernachtsfest veranstaltet. Das Rahmenprogramm, bestehend aus Kaffee und Kuchen und Spezialitäten vom Grill, einem Kinderprogramm sowie Barbetrieb, wurde von der Bevölkerung gut angenommen. Live-Musik sorgte für die musikalische Unterhaltung.

Erstmalig in der Vereinsgeschichte wurde mit Karin Bauer eine Frau an die Spitze des Vereins gewählt, nachdem der Posten des ersten Vorsitzendes nach Rücktritt von Robert Hochmuth rund ein halbes Jahr unbesetzt gewesen war. In dieser Zeit hatte zweiter Vorsitzender Thomas Koller den Verein geleitet. Zum neuen, stellvertretenden Kommandanten wurde bei der Generalversammlung Martin Fischer gewählt.

2011
Nach zwei Jahren Pause wurde am 17. September wieder eine Dorfkirta veranstaltet. Nach Aufstellen des 27. Kirtabaumes, den Kirtabursche Thomas Koller gewidmet hatte, wurde den Gästen ein unterhaltsamer Abend mit Live-Musik im Gasthaus Lingauer geboten.

2012
Am 21. Juli wurde ein Sommernachtsfest mit Serenadenabend zusammen mit der Blaskapelle gehalten. Höhepunkt der Festlichkeit war die Segnung der neuen Räumlichkeiten für die Feuerwehr durch Pfarrer Alois Schmidt. Die ehemalige Hausmeisterwohnung im Obergeschoss des Rathauses wurde umgebaut und eine moderne Unterkunft geschaffen. Zahlreiche freiwillige Helfer leisteten rund 2500 unentgeltliche Arbeitstunden. Mit großer Freude konnte die FF Bernhardswald zwei Schecks der Sparkasse und Raiffeisenbank mit einem Gesamtwert von 800 Euro empfangen.

Nach langer Zeit nahmen Mitglieder der Jugendfeuerwehr wieder einmal an der Abnahme der Deutschen Jugendleistungsspange teil. Austragungsort war der Sportplatz in Obertraubling.

2013
Zum ersten Mal veranstaltete die Feuerwehr Bernhardswald ein Weinfest am Gerätehaus. Verschiedene Weinsorten, deftige Brotzeiten sowie Unterhaltung durch ein Musikanten-Duo zählten zum Programm. Am Abend öffnete außerdem eine Bar, die die zahlreichen Besucher bis in die frühen Morgenstunden hielt.

2014
Bei der Generalversammlung am Dreikönigstag stand die Neuwahl des gesamten Verwaltungsrates an. Robert Taubert beendete nach 18 Jahren Amtszeit seine Funktion als Kommandant, erklärte aber, weiterhin als Beisitzer dem Ausschuss erhalten zu bleiben. Zum ersten Kommandanten wurde Martin Fischer, zu dessen Stellvertreter Alexander Pumpf gewählt. Erstmals gab es auch einen dritten Kommandanten, hier fiel die Wahl auf Florian Eigenstetter. Erster Vorsitzender Thomas Koller war nicht mehr zur Wahl gestanden und wurde von Heribert Lehmer abgelöst. Zweiter Vorsitzender blieb Thomas Eggert.

Am 20. Juli fand erstmals ein Jugend- und Familientag am Feuerwehrhaus statt. Mit einem großen Kinderprogramm sowie Kaffee und Kuchen wurde für Unterhaltung von Groß und Klein gesorgt. Highlight war außerdem eine Showübung der Jugendfeurwehr zum Thema „Löschangriff“.