einsatzreicher Freitag | Aktuelles - Freiwillige Feuerwehr Bernhardswald

18.03.2016 | Einsatz - einsatzreicher Freitag

Erst gestern frischten die Kameraden der Einsatzabteilung ihre Kenntnisse zum Thema „Kaminbrand“ durch Ausbilder und Kaminkehrermeister Karl Schmalzl auf, bereits am darauffolgenden Vormittag wurde aus Theorie ernste Praxis. Um 10.01 Uhr wurde Alarm für die Feuerwehr mit dem Stichwort „Rauchentwicklung im Gebäude“ ausgelöst.
Vor Ort konnte festgestellt werden, dass sich bei der Nutzung eines mit Festbrennstoff betriebenen Ofens das Kaminrohr gelöst hatte, was zu einer starken Rauchentwicklung im betroffenen Raum führte. Die Anwohner handelten vorbildlich, indem sie sofort das Gebäude verließen und einen Notruf absetzten. Der Angriffstrupp des Tanklöschfahrzeuges, der sich bereits auf Anfahrt mit Atemschutzgeräten ausgerüstet hatte, transportierte den qualmenden Ofen ins Freie. Anschließend wurde das gesamte Objekt großzügig mittels Überdruckbelüfter rauchfrei gemacht. Die ebenfalls alarmierte Feuerwehr Wenzenbach sowie die Drehleiter aus Nittenau konnten die Alarmfahrt abbrechen.
Drei Personen wurden sicherheitshalber vom anwesenden Rettungsdienst ins Krankenhaus eingeliefert. Kurz nachdem am Gerätehaus die Fahrzeuge wieder einsatzbereit gemacht worden waren, erreichte die Feuerwehr der Hinweis, dass sich auf der Hauptstraße in Kurvenbereichen eine Öl- bzw. Dieselspur befände.
Diese Meldung bestätigte sich, als einige Kameraden den gemeldeten Einsatzort erkundeten. Die betroffenen Stellen wurden mit Ölbindemittel abgestreut, außerdem wurden Ölwarnschilder aufgestellt. Woher das Betriebsmittel stammt, konnte vor Ort nicht geklärt werden.
Ende des zweiten Einsatzes war gegen 13.15 Uhr.
Nach einigen Stunden Verschnaufspause alarmierte die ILS Regensburg um 18.01 Uhr erneut die Feuerwehren Bernhardswald mit Kreuth und Adlmannstein. Zusammen mit den Kameraden aus Hauzendorf wurden die Kräfte zu einer gemeldeten Rauchentwicklung im Bereich der B16 zwischen den Anschlussstellen Bernhardswald und Hauzendorf angefordert. Vor Ort stellte man fest, dass es sich hierbei um einen angemeldeten Abbrand von Käferholz handelt. Nach Rücksprache mit dem Verursacher wurde das Feuer mittels Schnellangriff des Tanklöschfahrzeuges und etlichen Hundert Litern Wasser abgelöscht, die weiteren Fahrzeuge konnten ihre Einsatzfahrt abbrechen. Gegen 19.15 Uhr rückten die Bernhardswalder Kräfte wieder ins Gerätehaus ein.