vermeintlicher Kellerbrand und Verkehrsunfall | Aktuelles - Freiwillige Feuerwehr Bernhardswald

21.07.2016 | Einsatz - vermeintlicher Kellerbrand und Verkehrsunfall

Am Donnerstagabend um 18.12 Uhr wurde die Feuerwehr Bernhardswald mit einigen weiteren Kräften nach Pettenreuth zu einem vermeintlichen Kellerbrand alarmiert. Der Anrufer meldete der Integrierten Leitstelle eine Rauchentwicklung und Brandgeruch, nachdem sich der Keller durch ein Unwetter mit Wasser gefüllt hatte. Die ersten Feuerwehren vor Ort konnten jedoch die Entwarnung geben, dass es sich nicht um einen Brandeinsatz handele und keine weiteren Kräfte erforderlich seien.
Zeitgleich ereignete sich auf der Staatstraße 2650 auf Höhe Lehenfelden ein Verkehrsunfall mit mehreren gemeldeten Verletzten. Beide Bernhardswalder Löschfahrzeuge, die sich zu diesem Zeitpunkt in Hauzendorf befanden, brachen die Alarmfahrt nach Pettenreuth ab und wurden durch die ILS zu diesem Verkehrsunfall beordert.
Das HLF war als erstes Fahrzeug vor Ort und sicherte die Einsatzstelle gegen den laufenden Verkehr, während ein Rettungsassistent und ein Rettungssanitäter der Feuerwehr Bernhardswald mit der Erstversorgung der vier verletzten Personen begannen. Alle hatten sich bereits selbstständig aus den zwei beteiligten PKWs befreit. Ein in Richtung Regensburg fahrender Audi war vermutlich auf regennasser Fahrbahn außer Kontrolle geraten, stieß mit einem entgegenkommenden Opel zusammen und landete stark beschädigt im Straßengraben.
Die Patienten wurden bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes durch eine Ersthelferin des Rettungsdienstes, den Helfern vor Ort Bernhardswald-Wenzenbach und Wald und der Feuerwehr betreut und versorgt.
Nach Abtransport der Verletzten unterstützen die Kameraden der FF Bernhardswald den Abschleppdienst bei den Bergungsmaßnahmen und befreiten die Fahrbahn von Fahrzeugteilen. Gegen 19.45 Uhr konnte man von der Einsatzstelle abrücken.
Vor Ort waren die Feuerwehren aus Adlmannstein, Altenthann, Bernhardswald, Hackenberg, Kreuth und Nittenau, Kreisbrandmeister Andreas Rockinger, der Rettungsdienst mit mehreren Fahrzeugen, die Polizei und der Abschleppdienst.