Wohnhausbrand und Verkehrsunfall | Aktuelles - Freiwillige Feuerwehr Bernhardswald

12.12.2016 | Einsatz - Wohnhausbrand und Verkehrsunfall

Ein in Feuer stehendes Wohnhaus sorgte am Montagnachmittag für einen Großeinsatz der Hilfsorganisationen. Um 14.53 Uhr wurden die Feuerwehren Wenzenbach, Fußenberg-Hauzenstein und Regenstauf zu einem gemeldeten Dachstuhlbrand in den Waldheimweg in Wenzenbach alarmiert. Bereits auf Anfahrt schlugen meterhohe Flammen aus dem Dachgeschoss des Gebäudes, sodass schnell das große Ausmaß des Einsatzes deutlich wurde. Es erfolgte eine Nachalarmierung weiterer Kräfte, zu denen auch die Feuerwehr Bernhardswald zählte. Glücklicherweise konnte schnell die Entwarnung gegeben werden, dass sich keine Personen mehr im Gebäude befinden.
Die zahlreichen Einsatzkräfte der acht alarmierten Feuerwehren kämpften erfolgreich gegen das Feuer, gegen 17 Uhr konnte der Leitstelle die Rückmeldung „Brand unter Kontrolle“ gegeben werden. Aus dem rund 400 Meter entfernten Wenzenbach wurde eine Wasserversorgung hergestellt, um genügend Löschmittel für einen massiven Außen- und später auch Innenangriff zu gewährleisten. Unter anderem kamen hierfür auch die zwei Drehleitern aus Regenstauf und Lappersdorf zum Einsatz. Nachdem das Feuer gegen 20 Uhr gelöscht war, folgten durch die örtlich zuständige Feuerwehr noch weitere Nachkontrollen, um einen erneuten Brandausbruch auszuschließen.
Verletzt wurde niemand. Laut Pressemeldung der Polizei dürfte sich der Sachschaden auf rund 250.000,- € belaufen, Ermittlungen zur Brandursache wurden aufgenommen. Das Wohnhaus ist somit kurz vor Weihnachten für die fünfköpfige Familie vorerst nicht mehr bewohnbar.
Gegen 16.45 Uhr ereignete sich indessen einige Kilometer weiter zwischen Hauzenstein und Kürn ein Verkehrsunfall. Mehrere freie Fahrzeuge von Feuerwehr und Rettungsdienst, darunter auch das HLF und TLF aus Bernhardswald, wurden vom laufenden Einsatz nach Rücksprache mit der Einsatzleitung abgezogen und zum neuen Auftragsort beordert. Ein PKW hatte sich auf der Staatsstraße 2450 Höhe Haslach überschlagen, weitere Einzelheiten waren zu diesem Zeitpunkt noch unklar.
Vor Ort wurde festgestellt, dass der Fahrer selbstständig sein stark beschädigtes Fahrzeug verlassen konnte. Er wurde vom anwesenden Rettungsdienst betreut. Weil keine Betriebsmittel aus dem PKW ausgetreten waren, konnten die Kräfte nach kurzer Zeit von der Einsatzstelle abrücken, was für die Bernhardswalder Fahrzeuge die Rückkehr ins Gerätehaus bedeutete. Der zweite Einsatz war somit zügig um 17.10 Uhr beendet.

Ein Teil des Bildmaterials wurde uns freundlicherweise vom Pressedienst „Ratisbona Media“ zur Verfügung gestellt.