Großübung - Busunfall mit Massenanfall von Verletzten | Aktuelles - Freiwillige Feuerwehr Bernhardswald

15.02.2013 | Einsatzabteilung - Großübung - Busunfall mit Massenanfall von Verletzten

Am Freitagabend um 18.30 Uhr fand auf der GVS zwischen Weg und Pettenreuth eine Großübung für Kräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst statt. Angenommen wurde ein Verkehrsunfall zwischen einem mit 30 Personen besetzten Schulbus und zwei Pkw. Die ersteintreffenden Kräfte hatten sich zunächst einen Überblick über die Lage verschaffen müssen, bevor mit den Rettungsarbeiten begonnen werden konnte. Mehrere Personen waren in ihren Fahrzeugen eingeklemmt und mussten mit schwerem technischen Gerät befreit werden, ehe sie dem Rettungsdienst, der mit zahlreichen Fahrzeugen nach und nach an der Einsatzstelle eintraf, zur weiteren Versorgung übergeben werden konnten. Da sich die zwei beteiligten Pkws abseits der Straße befanden, mussten diese für die Rettungsmaßnahmen stabilisiert und gesichert werden. Die Befreiung der zum Teil schwer verletzten Personen aus den beiden Fahrzeugen konnte durch ausreichend Kräfte der alarmierten Feuerwehren parallel durchgeführt werden. Anschließend richtete sich das Augenmerk auf den Bus. Durch den anwesenden Rettungsdienst wurden die sich im Bus befindlichen Personen bereits nach der Schwere ihrer Verletzungen unterteilt und gemeinsam mit den Feuerwehrkräften nach und nach aus dem Bus gerettet. Hier bewährte sich erneut die beachtliche Anzahl der anwesenden Feuerwehrdienstleistenden, die die Verletzten, zum Teil auch mit Tragen, zu den Rettungsfahrzeugen transportierten. Für ausreichend Licht am Unfallort sorgten zahlreiche Beleuchtungsgeräte, unter anderem wurde auch ein Landeplatz für einen möglichen Rettungshubschrauber ausgeleuchtet. Koordiniert wurde der Einsatz durch die Führungskräfte von Feuerwehr und dem Einsatzleiter des Rettungsdienstes, zur Unterstützung war zudem die „Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung“ (UG-ÖEL) des Landkreises Regensburg vor Ort. Nach rund 1,5 Stunden war die Übung beendet, es folgte eine Nachbesprechung mit einer warmen Mahlzeit im Feuerwehrhaus der FF Hauzendorf, bei der Hauptorganisator KBI Hans Glötzl seine Zufriedenheit über den Ablauf der Übung ausdrückte. Erster Bürgermeister der Gemeinde Bernhardswald Werner Fischer betonte zudem die Wichtigkeit von Großübungen wie jene.
An der Übung beteiligt waren die Wehren aus Kürn, Pettenreuth, Hauzendorf, Bernhardswald, Wenzenbach und Hauzenstein. Teile der Feuerwehr Wenzenbach sowie die FF Grünthal stellten die Einsatzbereitschaft für den Umkreis her und blieben am Gerätehaus. Für die realitätsnahen Verletzungen der „Opfer“, rund 20 Kinder und Jugendliche, kümmerte sich ein Team der Johanniter. Ebenfalls anwesend war die Polizei aus Regenstauf. Die Feuerwehr Bernhardswald war mit 25 Einsatzkräften vor Ort.

Das Bildmaterial wurde uns freundlicherweise vom Pressedienst „Ratisbona Broadcasts“ zur Verfügung gestellt, außerdem wurde ein Video zur Übung veröffentlicht.

Weitere Fotos finden Sie in unserer Bildergalerie.


Video: